Rohlf Forstservice

Einsatzgebiet · Borken

Wiederbewaldung & Aufforstung in Borken.

28 Kilometer Fahrstrecke nach Borken, rund 30 Minuten. Wir pflanzen dort mit unserer selbst gebauten Maschine — und kommen in den Jahren danach zur Kulturpflege wieder, weil sonst die Brombeere gewinnt.

Was der Kreis Borken wieder aufforsten muss

Seit 2018 sind in Nordrhein-Westfalen aus dem Zusammenspiel von Stürmen, Dürrejahren und der Massenvermehrung des Fichten-Borkenkäfers rund 133.000 Hektar Kalamitätsfläche entstanden. Im Westmünsterland sind das selten große zusammenhängende Kahlflächen, sondern viele kleine: Riegel, Windschutzstreifen und Waldparzellen unter einem Hektar, in denen der Vorbestand — meistens Fichte — abgestorben ist. Die Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken nimmt in ihrem Wiederbewaldungsprojekt genau solche Flächen bis ein Hektar in den Blick und lässt je Fläche bis zu 1.000 heimische Laubbäume pflanzen. Für uns ist das die Größenordnung, in der wir hier täglich arbeiten.

Eine Maschine, die wir selbst gebaut haben

Für die Pflanzung haben wir uns eine eigene Maschine gebaut, weil keine gekaufte konnte, was wir wollten. Sie setzt junge Bäume von 50 bis 180 Zentimetern in gleichmäßigen Abständen, mit gleichbleibender Pflanztiefe und richtiger Wurzelstellung — das sind die drei Punkte, an denen Handpflanzungen im dritten Jahr scheitern. Wo der Boden verdichtet oder von Reisig bedeckt ist, geht die Umkehrfräse voran; auf Hängen und in schwerem Gelände übernimmt die ferngesteuerte Raupe mit dem Mulcher. Beides gehört uns, beides steht bei uns in der Halle.

Sandboden, Rehwild und die drei Jahre danach

Die Böden zwischen Borken, Reken und Heiden sind sandig und trocken — angenehm zum Pflanzen, schwierig für das Anwachsen. Deshalb reden wir über die Mischung, bevor der erste Baum in der Erde steht: Eiche, Hainbuche, Linde, Douglasie und Vogelkirsche verhalten sich hier sehr unterschiedlich. Danach kommt der Teil, den die meisten unterschätzen. Brombeere und Adlerfarn überwachsen eine junge Kultur in zwei Sommern, und Rehwild verbeißt die Terminaltriebe. Wir mulchen, schneiden frei, setzen Wuchshüllen oder Zaun und streichen einen Schutz aus Schafsfett und feinem Sand auf die Triebe — für das Wild unangenehm, für die Pflanze unbedenklich.

Warum wir

Wiederbewaldung & Aufforstung in Borken
vier Gründe für uns.

Eigene Pflanzmaschine

Gleicher Abstand, gleiche Tiefe, richtige Wurzelstellung.

Alles aus einer Hand

Räumen, pflanzen, schützen, pflegen — ein Ansprechpartner.

Auch kleine Flächen

Unter einem Hektar ist im Westmünsterland der Normalfall.

Wir kommen wieder

Kulturpflege und Wildschutz in den Jahren nach der Pflanzung.

  • Maschinelle Pflanzung, junge Bäume von 50 bis 180 cm
  • Boden vorbereiten mit Umkehrfräse oder Forstmulcher
  • Erstaufforstung von Ackerland und Umbau zum Mischwald
  • Wildschutzzaun, Wuchshüllen und Schafsfett-Anstrich
  • Kulturpflege gegen Brombeere und Adlerfarn, mehrjährig

Häufige Fragen

Was Kunden aus Borken
uns zuerst fragen.

Ab welcher Flächengröße kommen Sie nach Borken?

Auch für Flächen unter einem Hektar — im Westmünsterland ist genau das die typische Größe, und das Wiederbewaldungsprojekt im Kreis Borken zielt ebenfalls darauf. Ob sich die Maschine lohnt oder von Hand gepflanzt wird, entscheidet sich vor Ort an Zuwegung, Reisiganfall und Bodenzustand.

Welche Baumarten pflanzen Sie auf Sandboden?

Das besprechen wir mit Ihnen und, wo vorhanden, mit Ihrer Försterin oder Ihrem Förster — eine pauschale Liste wäre unseriös. Auf den trockenen Sanden zwischen Borken und Reken funktioniert eine Mischung besser als eine einzelne Baumart, und die Mischung entscheidet auch darüber, wie viel Pflege später anfällt.

Muss wirklich gezäunt werden?

Nicht immer, aber oft. Verbeißt Rehwild den Terminaltrieb einer Eiche, sind das im schlimmsten Fall zweihundert Jahre verlorener Holzwert. Wir bauen Wildschutzzäune bis zu mehreren Kilometern Länge, setzen Wuchshüllen oder streichen die Triebe mit einem Schutz aus Schafsfett und Sand — ganz ohne Chemie.

Kontakt

Ihr Baum in Borken?
Schicken Sie ein Foto.

Wir sagen Ihnen ehrlich, ob Pflege reicht oder ob wirklich gefällt werden muss. Die Besichtigung vor Ort und das Angebot kosten nichts.

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